Name="SLIP unter Linux"
Stich="SLIP COM COM1 ttyS1 slattach ifconfig route Mars Juppiter 192.168.50.1
192.168.50.2 inislip stopslip serriell Kabel Verbindung connection Computer
Adapter 25_Pol weiblich 9_Pol männlich"
Zeit="Die Oct 30 17:36:16 MET 2001"
Kurz="Sie haben sich einen neuen Computer gekauft, und möchten nun die
Daten übertragen. Ein einfaches serielles Kabel und ein paar Befehle
erlauben dies, und sogar noch ein wenig mehr..."
Lang="
Grund für diesen Artikel war tatsächlich der oben stehende. Ok, man
könnte jetzt auch 10 überformatierte Disketten nehmen, alle Dateien
mit $esCodes bzip2 --repetitive-best -vvv $esCodee komprimiert draufkopieren
und dann wieder entpacken... Die technisch viel interessantere Methode ist
allerdings eine Kabelverbindung.
Bei dieser Methode werden benötigt (ich gehe von einem älteren Quell-
und einem neuen Zielrechner aus):
- Ein serielles Kabel, 25-Pol.-weiblich (Anschluss an den alten PC) +
9-Pol.-männlich (oder auch 25-Pol.-weiblich, aber dann wird meistens am
neuen Computer ein Adapter benötigt),
- U.u. (wenn nur ein Kabel mit Ein- und Ausgang 25-Pol.-weiblich im keller
liegt) einen Adapter, 25-Pol.-weiblich->9-Pol.-männlich,
- die Programme slattach (wenn nötig nachinstallieren), ifconfig
(schon vorhanden) und route (ebenfalls schon vorhanden).
Hier zwei Skripte für's Verbinden und Trennen der Verbindung,
Download
1:
|
`exCodes initslip`
`cat down/initslip | ./plsrc2shhtml.sh`
`exCodee`
|
`exCodes stopslip`
`cat down/stopslip | ./plsrc2shhtml.sh`
`exCodee`
|
Bevor Sie diese Skripte ausführen können, müssen Sie allerdings
noch ein paar Dateien editieren:
Überlegen Sie sich zwei schlöne Hostnamen inklusive Domäne, zum
Beispiel Mars.Milch.de und Pluto.Milch.de. Beide benötigen auch noch je
eine IP-Adresse. Meine Empfehlung: 192.168.10.1 für Mars und 192.168.10.2
für Pluto. Dann müssen Sie diese Daten auf beiden Rechnern in
/etc/hosts eintragen:
`exCodes /etc/hosts`
192.168.10.1 Mars.Milch.de Mars
192.168.10.2 Pluto.Milch.de Pluto
`exCodee`
Zum Testen, ob alles geklappt hat, sollten folgende drei Befehle keine
Fehlermeldungen ausgeben (wenn Sie das Kabel in DOS-COM1 eingesteckt haben,
müssen Sie bei allen Aufrufen ttyS1 durch ttyS0 ersetzen):
`exCodes Ein erster Test`
Auf Mars:
Mars:~ # slattach -e -v -d -p cslip ttyS1
cslip started on ttyS1 interface sl0
Mars:~ # ifconfig sl0 192.168.10.1 up
Mars:~ # route add Pluto sl0
Auf Pluto:
Pluto:~ # slattach -e -v -d -p cslip ttyS1
cslip started on ttyS! interface sl0
Pluto:~ # ifconfig sl0 192.168.10.2 up
Pluto:~ # route add Pluto sl0
Auf beiden:
Mars/Pluto:~ # ping Pluto/Mars
Hitachi:~ # ping Mars -c 7
PING Mars (192.168.50.2): 56 data bytes
64 bytes from 192.168.10.2: icmp_seq=0 ttl=255 time=186.780 ms
64 bytes from 192.168.10.2: icmp_seq=1 ttl=255 time=200.053 ms
64 bytes from 192.168.10.2: icmp_seq=2 ttl=255 time=190.007 ms
64 bytes from 192.168.10.2: icmp_seq=3 ttl=255 time=190.010 ms
64 bytes from 192.168.10.2: icmp_seq=4 ttl=255 time=190.016 ms
64 bytes from 192.168.10.2: icmp_seq=6 ttl=255 time=199.992 ms
--- Mars ping statistics ---
7 packets transmitted, 6 packets received, 14% packet loss
round-trip min/avg/max = 186.780/192.809/200.053 ms
`exCodee`
Ist dann die Ausgabe ähnlich der oberen, funktioniert software-seitig
alles. Sie müssen nur noch das Kabel fester einstecken.
Damit Sie jetzt auch Ihre Daten übertragen können, müssen Sie
noch den (r|s)h-Dämon starten. Spätestens jetzt stellt sich die
Fragen, ob man die Secure Shell zur Datenübertragung nutzt oder die
unsicherere Remote Shell. Die rsh ist verpönt, weil sie so unsicher ist.
Wenn Sie aber über beide Rechner physikalische Kontrolle haben, langt
meiner Meinung nach dir rsh.
In der Datei /etc/inetd.conf muss folgender Eintrag zu finden sein:
`exCodes /etc/inetd.conf`
shell stream tcp nowait root /usr/sbin/tcpd in.rshd -L
finger stream tcp nowait nobody /usr/sbin/tcpd in.fingerd -w
systat stream tcp nowait nobody /usr/sbin/tcpd /bin/ps -auwwx
netstat stream tcp nowait root /usr/sbin/tcpd /bin/netstat -a
`exCodee`
Mit einem $esCodes killall -HUP inetd $esCodee wird der
Internet-Super-Daemon neu gestartet.
Und los gehts...
`exCodes rcp`
Pluto:~ # xnetload sl0 -display :0.0 &
Pluto:~ # rcp -r iblech@Mars:/home/iblech /home/iblech
[... sehr lange Zeit ...]#
`exCodee`
Dieser Vorgang kann einige Zeit in Anspruch nehmen (auf meinem Kabel: 1 Stunde
== 3 Megs unkomprimiert). Um das ganze zu beschleunigen bietet sich bzip2 an:
`exCodes tar -I \| rsh`
Mars:/home # tar --preserve -cIvv iblech | rsh Pluto 'cd /home; tar --prserve -xIv'
`exCodee`
Mit den folgenden Befehlen (getestest auf S.u.S.E Linux) wird das kleine
Netzwerk beim Starten gestartet:
`exCodes init.d 'ändern'`
# cd /etc/init.d/rc2.d
# ln -s /usr/local/bin/initslip S60slip
# ln -s /usr/local/bin/stopslip K60slip
# cd ../rc3.d
# ln -s /usr/local/bin/initslip S60slip
# ln -s /usr/local/bin/stopslip K60slip
# cd ../rc3.d
`exCodee`
1: Wenn Sie wissen, wie man die Verbindung ttyS1->sl0 wider
lösen kann, soll sich bitte bei mir melden: Via
E-Mail oder
+40 821 882955.
2: Ist ein serielles Kabel wirklich so langsam? 1 KB/s?
Wenn Sie wissen, wie man das ganze beschleunigt, dann nehmen Sie bitte mit mir
Kontakt auf: Via
E-Mail oder
+40 821 882955.
Danke im Vorraus.
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Lang) echo $Lang; exit;;
esac
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